1. Warum ein Pauschalprozentsatz irreführt
Bei derselben Immobilie können Käuferstatus, Vertragsregistrierung, amtliche Bewertung, Mehrwertsteuerstatus, Fläche, Zahlungsweg und Zeitpunkt zu unterschiedlichen Gesamtkosten führen. Eine pauschale Reserve ersetzt diese Fakten nicht.
Trennen Sie bestätigte Beträge von Schätzungen. Jeder Satz sollte Berechnungsgrundlage, amtliche Quelle oder Angebot, Prüfdatum und zuständige Bestätigung zeigen.
2. Das Budget in vier Teilen aufbauen
Beginnen Sie mit Kaufpreis und Währung. Ergänzen Sie staatliche Steuern und Registrierungs- oder Übertragungsgebühren, unabhängige Fach- und Technikleistungen sowie projekt-, übergabe- oder einzugsbezogene Kosten. Laufende Eigentumskosten gehören in ein fünftes, separates Budget.
Halten Sie Käuferkosten, Verkäuferpflichten, private Honorare und projektspezifische Gebühren getrennt. Der Vertrag kann Zuständigkeiten verteilen, sollte eine Verkäuferpflicht aber nicht unbemerkt als Käuferkosten behandeln.
3. Neubau und Bestand haben unterschiedliche Kostenbilder
Beim Neubau sind Mehrwertsteuer, Zahlungsstufen, Infrastruktur, Zähler, Verwaltung, Möblierung, Außenanlagen, Gemeinschaftseinrichtungen, Instandhaltungsdepot und Leistungsumfang zu klären. Dafür gibt es keinen universellen Betrag.
Beim Bestand sind Inventar, Zustand, Reparaturen, Änderungen, Rückstände, Freigaben, Versorgerübertragung und die konkrete Mehrwertsteuerbehandlung zu klären. Ein vorhandener Titel ersetzt keine rechtliche oder technische Prüfung.
4. Jede Zahlung einer Stufe und Absicherung zuordnen
Der Ablauf kann Reservierung, unabhängige Prüfungen, Vertrag und Stempelung, Registrierung, Raten oder Restzahlung, Übergabe und registrierte Eigentumsübertragung umfassen. Nicht jede Transaktion folgt derselben Reihenfolge.
Fragen Sie vor jeder wesentlichen Zahlung, welches Dokument, welcher Schritt oder welche Vertragsabsicherung die Fälligkeit auslöst, ob die Zahlung erstattbar ist und welche Bedingung noch offen bleibt.
5. Kosten nach dem Abschluss einplanen
Planen Sie Versicherung, Anschlüsse, Möblierung, Reparaturen, Servicegebühren, Verwaltung, laufende Wartung und eine vernünftige Reserve separat. Verlangen Sie tatsächliche Vorjahreskosten oder schriftliche Schätzungen.
Jährliche Immobiliensteuer und örtliche Abgaben hängen von aktueller Regelung, Objektart und Fläche ab. Lassen Sie aktuelle Auszüge und die Begleichung von Rückständen bestätigen.
6. Wer bestätigt was?
Chapter One Realty ordnet Objektinformationen und Fragen. Der unabhängige Anwalt bestätigt Rechtslage, Vertrag und Ablauf; Steuerbehörde oder Steuerberater die aktuelle Behandlung; Gutachter oder Ingenieur den Zustand; Verkäufer oder Entwickler die vertraglichen Leistungen und Projektgebühren.
Banken, Kredit- und Devisenanbieter sollten Bewertungs-, Finanzierungs- und Wechselkosten schriftlich anbieten. Eine mündliche Prozentangabe ist kein vollständiges verbindliches Angebot.



